News
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| Gebäudesanierung: Doch keine Erhöhung der Fördermittel für 2011? |
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News 04.10.2010
Die Bundesregierung kürzt die Mittel für das Förderprogramm CO2-Gebäudesanierung nun offenbar doch. Nach Informationen des "Handelsblatts" stehen für 2011 nur noch 450 Mio. Euro im Etat von Bundesbauminister Peter Ramsauer zur Verfügung. Erst 2012 werde das Programm über den Energiefonds des neuen Energiekonzepts der Regierung um 500 Mio. Euro aufgestockt - allerdings verteilt bis zum Jahr 2021, schreibt die Zeitung. Bislang war eine Erhöhung um 500 Mio. Euro allein für das Jahr 2011 in Aussicht gestellt worden. Eine Stellungnahme des Bundesbauministeriums zu dem Bericht war vor Redaktionsschluss nicht zu erhalten. In dem gestern vom Bundeskabinett abgesegneten Energiekonzept verabschiedet sich die Bundesregierung wie erwartet vom Ziel der Nullemission für Altbauten bis 2050. Vielmehr gilt nun als oberster Grundsatz die Wirtschaftlichkeit. Auch soll jetzt kein Sanierungszwang auf Hauseigentümer ausgeübt, sondern sollen diese vielmehr durch Anreize zu energetischen Modernisierungen ermuntert werden.
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| Wohnungsmarkt: Preise für Eigentumswohnungen steigen um 4,3 % |
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News 15.09.2010
Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen stiegen 2009 durchschnittlich um 4,3 %. Die Differenzierung zwischen den Regionen nahm dabei weiter zu. Das zeigt die im Auftrag des ifs Städtebauinstituts durchgeführte aktuelle Gewos-Untersuchung. Steigerungen von über 10 % weisen die Regionen Dresden (12,7 %), Augsburg (12,3 %) und Düsseldorf (14,3 %) auf. Die höchsten Preise wurden in der Region München erzielt, obwohl die Steigerung hier nur 6,6 % betrug. Von den 13 wichtigsten Wirtschaftsregionen bilden die Regionen Bremen mit durchschnittlich 94.600 Euro und Hannover mit 81.800 Euro bei leichten Preissteigerungen die Schlusslichter. Insgesamt verzeichnete das Institut bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern einen Preisanstieg von 1,6 %. Das Institut erwartet auch für die nächsten Jahre eine relativ konstante Preisentwicklung auf dem Wohnungsmarkt.
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| Ostdeutschland: Aufwärtstrend bei Wohnmieten hält auch in der Krise an |
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News 10.09.2010
Im Krisenjahr 2009 sind die Wohnimmobilienpreise in Ostdeutschland laut dem aktuellen Marktbericht der TLG Immobilien überwiegend stabil geblieben oder sogar gestiegen. So sanken im Wohnsegment in den 50 untersuchten Preiskategorien (bei Alt- und Neubauten) die Mietpreise nur in zwei Fällen - kletterten aber in 21 Kategorien und blieben immerhin in 27 Kategorien stabil. Die höchsten Mieten werden nach wie vor mit bis zu 10,50 Euro/m² für Neubauten in Potsdam gezahlt. Auch bei Eigentumswohnungen liegt Potsdam in der Subkategorie modernisierte Altbauten (unverändert bis zu 3.800 Euro/m²) vorn, bei Neubauten führt der Rostocker Stadtteil Warnemünde trotz eines Rückgangs von 4.000 auf 3.800 Euro/m² erneut das Feld an. Die höchste Steigerung bei Eigentumswohnungen verzeichnet die TLG in Erfurt: Dort kosten modernsierte Altbauten jetzt 600 bis 2.200 Euro/m² nach 500 bis 1.800 Euro/m² im Vorjahr.
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| Wohnen in München wird immer teurer |
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News 06.09.2010
Mieter in München müssen in diesem Jahr im Schnitt für ihre Miete tiefer in die Tasche greifen als 2009.
Die Mieten in München steigen. Im Vergleich zu 2009 haben die Erstbezugsmieten dieses Jahr um 55 Cent auf durchschnittlich 13,22 Euro pro Quadratmeter zugelegt, so das Referat für Stadtplanung und Raumordnung der Landeshauptstadt München im Wohnungsmarktbarometer 2010. Bei der Wiedervermietung liegen die Preise durchschnittlich bei 12,11 Euro pro Quadratmeter (plus 13 Cent). Damit bleibt München die deutsche Großstadt mit den höchsten Wohnpreisen. Am teuersten sind die Mieten durchschnittlich im Stadtteil Lehel mit 15,57 Euro pro Quadratmeter, am preiswertesten in Ramersdorf mit 10,13 Euro.
Da die Nachfrage nach Wohnraum wegen der Krise weiterhin gedämpft sei, sei mit stark ansteigenden Mieten nicht zu rechnen. Problematisch bleibe das knappe Angebot für preiswerte Wohnungen, heißt es im aktuellen Wohnungsmarktbarometer.
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| Feuchtigkeitsschäden in jeder 7.ten Wohnung |
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News 06.09.2010
14 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leben nach eigener Einschätzung in Wohnungen oder Häusern mit Feuchtigkeitsschäden. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt.
Undichte Dächer, feuchte Wände und Fundamente sowie Fäulnis in Fensterrahmen und Fußböden - damit müssen nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Deutschland 14 Prozent der Bevölkerung zurechtkommen. Dieses Ergebnis wurde aus der Erhebung EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions) 2008 ermittelt. Der EU-weite Durchschnitt liegt bei 17 Prozent. Am häufigsten ist Feuchtigkeit in der Wohnung den Angaben zufolge in Ungarn, Bulgarien und Slowenien mit ca. 30 Prozent anzutreffen, während es in skandinavischen Wohnungen am trockensten zugeht.
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Marc Ferchland
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